Princess Of Mars

Princess Of Mars

USA 2009

Director: Mark Atkins (Dragonquest)

Writer: Mark Atkins (Haunting of Winchester House) nach einem Roman von Edgar Rice Burroughs

Cast: Antonio Sabato Jr. (John Carter; Earth II, Shark Hunter), Traci Lords (Dejah Toris; Zack And Miri Make A Porno, Beverly Hills Copulator, Electric Blue), Matt Lasky (Tars Tarkas; Ultimatum), Chacko Vadaketh (Sarka/Sab Than; Blue Movies), Mitchell Gordon (Tal Hajus; Karma Bitch)…

John Carter wird bei einer Mission in Afghanistan (?) angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Um ihn zu heilen, wird er auf den Planeten “Mars 2-16″ im Alpha Centauri, gebeamt. (?) Dort wird er von einem Trupp Fargs gefangen genommen. Er kann aber das Vertrauen ihres Anführers Tars Tarkas gewinnen, indem er einen Kontrahenten mit seinen, durch die niedrige Schwerkraft entstandenen, Superkräfte tötet und ihm bei einem Kampf gegen Riesenspinnen hilft.
Als der Farg-Trupp später ein Luftschiff der menschlichen Rasse angreift und zum Absturz bringt, beobachtet Carter wie die Prinzessin Dejah Toris daraus entkommen kann. Er sieht auch, wie der angebliche Vertraute der Prinzessin Sab Than, andere Verbündete abknallt, um an den letzten Fluchtgleiter zu kommen. John schafft es noch den Angeschossenen zu befragen und erfährt dabei, das er Kantos Kan sei, und das die Dejah Toris ihn eigentlich zum Atmosphärenfilter bringen sollte. Der Atmosphärenfilter sorgt dafür, das auf dem Planeten die Luft atembar bleibt und muss von einer Person überwacht werden.
John Carter hüpft (durch seine Superkräfte) Dejah Toris nach und kann sie auch stellen. Doch als Tars Tarkas und sein Team auftauchen, muss er so tun, ob er sie gefangen nimmt. Die Gefangene soll dann zum Herrscher Tal Hujas gebracht werden, der über ihr weiteres Schicksal entscheiden soll.
Hujas ist jedoch so erbost über die Tatsache, das Tars John zu einem Mitglied seines Teams gemacht hat, das er Beide zum Kampf in die Arena schickt und die Prinzessin soll geblendet werden, oder sowas.
Im Gefängnis trifft John Carter auch auf Sab Than, der sich als Sarka herausstellt, der Afghane, der ihn angeschossen hat. Als der jedoch gegen Carter kämpfen soll, hüpft er einfach aus der Arena, da er als Erden-Mensch auch Superkräft hat.
Dann soll Carter gegen Tars Tarkas kämpfen, doch zusammen schaffen sie es Tal Hajus zu töten und Tarkas ist der neue Imperator.
Währenddessen konnte die Prinzessin von einer Gefolgsfrau Tarkas´ (wer das Buch kennt: vermutlich Sola) gerettet werden und ist zum Atmosphärenfilter geflüchtet.
Dorthin hüpft auch John Carter. Sarka/Sab Than ist jedoch auch schon da und erzählt der Prinzessin das John Carter tot ist. Ferner gesteht er ihr, das er sie liebt, doch in Toris Herz ist nur Platz für einen, John Carter. Daraufhin dreht Sarka durch und zerstört den Atmosphärenfilter. Carter gelingt es ihn zu töten und den Filter rectzeitig zu reparieren. Doch dann wird er zurück zur Erde gebeamt.
Dort angekommen behauptet er das Experiment hätte nicht geklappt, um “Mars 2-16″ zu schützen. In der letzten Szene sehen wir, wie er wieder in Afghanistan Stellung bezieht.

The Asylum lockt mit Antonio Sabato Jr. und Ex-Porno-Queen Traci Lords!
Eine Geschichte nach dem Pulp-Fiction-Klassiker von Edgar Rice Burroughs!
“Die klassische Story, die James Camerons Avatar inspirierte”!
Alles klar! Mal wieder ein Fall für die B-Movie-Attack.
Pustekuchen! Die Effekte sind für Asylum-Verhältnisse grandios, zu deutsch: auf TV-Niveau. Auch die Masken sind ganz ansehnlich. Mal abgesehen von ein paar Einstellungen, in denen tatsächlich die Maske von Tars Tarkas wie ein Hühnerkehllappen aus seinem Hemd starrt.


Die Syncro ist zwar nicht wirklich gut und Traci Lords kann wohl nur grimmig gucken…

…doch eigentlich ist das alles ganz cool.
Wenn das schlechte Writing nicht wäre. Mark Atkins hat es geschafft, das diese ganze Sache einfach nur stinklangweilig ist. Man kann der Story nicht richtig folgen, man will die Charaktere nicht ins Herz schliessen, es kommt keinerlei Spannung auf, selbst die Kämpfe sind öde und zudem noch schlecht gemacht. Und was soll diese dämliche Sarka-Afghanistan-Geschichte? Das ist einfach nut Blöde. Wieso muss man Sarka den Drogendealer einführen? Und wieso wird er dann auch nach “Mars 6-12″ gebeamt? Und wieso kann ersich so schnell an die Prinzessin heranmachen? Nee, das hätte man besser lösen können. Im Original ist John Carter ein Hauptmann, der vor Apachen in eine Höhle flieht und dort auf den Mars transportiert wird. Wieso hat man es nicht dabei belassen? Um es moderner zu machen, kann er ja vor Taliban flüchten. Aber sowas…
Ich hätte Sab Than einen Tal Hajus Symphantisant sein lassen und ihn deshalb den Filter zerstören lassen wollen, schlechter Autor.
Da vergeht einem die Lästerlust und so reicht es nur für eine schleche VideoVault-Kritik.
Hoffentlich wird die angekündigte Hollywood-Fassung besser. Die soll sich nämlich auch näher an der Buchvorlage bewegen.

Film: Stinklangweilig, trotz guter Ideen und akzeptaber Effekte.
Kauffaktor: Finger Weg!
Bierfaktor: Ne Menge Cola-Bier zum Wach bleiben.

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